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EL34 Schaltbild auf die Sprünge helfen

Verfasst: Fr 14. Jan 2011, 21:32
von dieterschn
da bin ich nun über eine Schaltbild gestolpert ...
Damit komm ich nun total nicht klar.
Ich hoff, es kann mir einer erklären, wie in diesem
Schaltbild die Endröhre EL34 deren Kathode NICHT
nach Masse geht, sondern Über R C Kombination
an das "heiße" Ende des Ausgangstrafos geht.

Ist das überhaupt möglich, und wenn ja was
bringt das letztlich.

Hier das Schaltbild.
http://www.moehrenbude.de/Moehre/module ... age&pid=68

Danke schön ... Dieter

Re: EL34 Schaltbild auf die Sprünge helfen

Verfasst: Fr 14. Jan 2011, 22:47
von AndreasS
dieterschn hat geschrieben:...es kann mir einer erklären, wie in diesem
Schaltbild die Endröhre EL34 deren Kathode NICHT
nach Masse geht, sondern Über R C Kombination
an das "heiße" Ende des Ausgangstrafos geht.
Hallo Dieter,

die Kathodenkombination der EL34 geht nach Masse, und zwar über die Sekundärwicklung des Übertragers (denn ein Ende dieser Wicklung ist auf Masse). Es ist eine Form der Spannungsgegenkopplung von der niederohmigen Seite des Übertragers in die Kathode.

Sieht man mal vom gebypassten Bypasskondensator ab, so ist diese Schaltung o.k.
Eine ähnliche Gegenkopplung hatte schon Peter Walker im QUAD II angewandt.

Gruß Andreas

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 09:00
von audiosix
Bei Audio Research findet man das auch oft,

Reinhard

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 09:12
von dieterschn
ok ....:-)

wenn man das so betrachtet liegst die Kathode über
den gesamten Stromweg natürlich an Masse :-)

Es war das erste mal , dass ich solch ein Schalbild
gesehen habe.
Also wirklich wohl ist mir bei dieser Variante nicht :-)
Begründen kann ich es nicht.

Aber trotzdem , vielen Dank ...

Und ein schönes Wochenende

Dieter

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 13:37
von AndreasS
dieterschn hat geschrieben:...wohl ist mir bei dieser Variante nicht :-)
Begründen kann ich es nicht.
Hallo Dieter,

das ist auch gut so, andernfalls müsstest Du Spott ertragen :D

Doch im Ernst: es ist eine günstige Form der lokalen Gegenkopplung: der hohe Eingangswiderstand der Schaltung bleibt erhalten, die Eingangskapazität steigt nicht sowie der Aussteuerbereich verkleinert sich nicht so stark wie in der Beschaltung der Pentode als Pseudotriode und die Streuinduktivität des Übertragers wird in die Gegenkopplungschleife einbezogen.

Gruß Andreas