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Ausschaltknacks

Verfasst: Sa 2. Jan 2010, 18:38
von Rhen Dark
Hallo Leute,

meine SE-Verstärker produzieren einen ziemlich heftigen Ausschaltknacks. Zur Zeit höre ich mit einem Breitbänder und der hat einen viel höheren Wirkungsgrad als meine Speaker welche ich sonst benutze. Das knallt nun wirklich heftig beim Ausschalten. Soll ich vielleicht die Relaiskontakte entstören, denke das kommt daher. Hier die Schaltpläne:

http://img7.imageshack.us/i/netzteillb3.jpg/
http://img10.imageshack.us/i/ampdg0.jpg/

danke für die Hilfe, viele Grüße

Rainer

Verfasst: Mo 4. Jan 2010, 20:22
von VinylSavor
Hallo Rainer,

wie wird der amp an und ausgeschaltet ? Nur mittles dem Schalter auf der Primaerseite ? Dann duerfte es keinen Knacks geben. Oder gibts da noch eine andere Schaltmimik? Du erwaehntest Relais, wie sid die veschaltet und was machen die beim Auschaltvorgang?
Gruss

Thomas

Verfasst: Mo 4. Jan 2010, 22:55
von Rhen Dark
Hallo Thomas,

es wird über den Netzschalter vor der Primärwicklung des Netztrafos ein bzw. ausgeschaltet. In den Anodenspannungsleitungen liegen Widerstände. Diese Widerstände werden ein paar Sekunden nach dem Einschalten durch die Relaiskontakte überbrückt und nach dem Ausschalten öffnen die Relaiskontakte und dann gibt es den Ausschaltknacks.

Gruss
Rainer

Verfasst: Mo 4. Jan 2010, 23:13
von VinylSavor
Hallo!

Wozu brauchts diese Widerstaende ? In dem Netzteil sind keine grossen Kapazitaeten die eventuell zu hohe Stroeme beim Aufladen verursachen wuerden. Soll damit ein langsames Hochfahren der Spannung erreicht werden? Brauchts normalerweise nicht.

Leider ist die Gleichrichterroehre fuer die Treiberstufe laut Schaltplan direkt geheizt, hier waere eine indirekt geheizte besser. Die wuerde fuer ein langames Anfahren der Hochspannung sorgen.

Ich wuerde die Gleichrichteroehre der Treiberstufe auf indirekt geheizt umstellen und diese Widerstaende und Relais weglassen.
Alternativ muesstest Du dafuer sorgen, dass die Relais nach dem Ausschalten noch einen Moment geschlossen bleiben, eventuell durch einen grossen Kondenator an der Versorgungsspannung der Relaischaltung.

Gruss

Thomas

Verfasst: Di 5. Jan 2010, 00:13
von mb-de
Hallo zusammen,

Relais raus, RGN1064 durch GZ34 (Sovtek 5AR4) ersetzen, fertig.

Das leichte Unterheizen wird beim geringen Strombedarf der Treiberstufe keinen grossen Schaden anrichten...

Gruesse

Micha
===

Verfasst: Di 5. Jan 2010, 20:59
von Rhen Dark
Hallo

danke für Eure Tipps. Werde erst mal den Versuch mit dem größeren Kondensator in der Stromversorgung für die Relais machen. Ist am wenigsten Arbeit :-)

Gruss
Rainer

Verfasst: Do 28. Jan 2010, 11:36
von anderl1962
Hallo,

meiner knackst an meinen Rondos beim ausschalten auch wie Hölle. Wenn ich jedoch vor dem ausschalten an der Steckerleiste ausschalte passiert es nicht. Also schalte ich zuerst die Netzleiste ( mit Funkfernbedienung- man gönnt sich ja sonst nix :lol: :lol: ) aus und dann den Röhrich am Netzschalter. Kostet nix, man muß sich nur die Reihenfolge merken. Das schafft sogar meine Freundin ( dunkelblond :P ).

Gruß
Andreas