MC-Pre-Pre
Verfasst: Di 16. Dez 2008, 11:21
Hallo,
um den lieblichen Signalpegel von MC-Tonabnehmern auf MM-Niveau anzuheben gibt es ja einige Möglichkeiten. Als Passivlösung gibt es Übertrager, aktive Lösungen mit Röhren, Operationsverstärkern oder Transistoren. Wie meist haben alle Lösungen ihre Vor- und Nachteile. Übertrager haben den großen Vorteil kein Eigenrauschen zu entwickeln sind aber leider keine linearen Bauelemente sondern elektrisch ein recht komplexes Gebilde aus Widerständen, Kapazitäten und Induktivitäten. Das führt dazu das sich im Zusammenspiel mit dem Tonabnehmer der ja auch noch spezifische Eigenschaften hat gute oder weniger brauchbare Kombinationen ergeben.
Ich wollte auch eine aktive Lösung haben und habe mich für eine Schaltung entschieden die von ELEKTOR veröffentlicht wurde.
Inclusive Netzteil in einem Europakartengehäuse eingebaut sieht das so aus
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0051594p.jpg[/img][img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0046n62g.jpg[/img]
Zusätzlich zu einem MC-System kann noch ein System auf MM-Pegel angeschlossen werden, das ist mit einem Kippschalter an der Front umschaltbar. Mit einem zweiten Kippschalter können zwei Ausgänge zu verschiedenen Phono-Pre’s angewählt werden.
Die folgenden Bilder zeigen das Innenleben
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg00192hdg.jpg[/img][img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg001338gv.jpg[/img]
Die Mono-Verstärkerplatine ist in Doppelstockbauweise zweimal vorhanden. Am Eingang der Verstärkerschaltung befinden sich drei Doppeltransistoren parallel geschaltet. Die Parallelschaltung dient der Rauschreduzierung, es ergeben sich gute Eingangsbedingungen für den nachgeschalteten Operationsverstärker OP27. Die Gesamtverstärkung ist auf den Faktor 15 eingestellt. Am Ausgang sitzt ein Koppelkondensator. Solche Kondensatoren im Signalweg sind nicht sehr beliebt, dadurch wird aber mit Sicherheit verhindert das Offsetgleichspannung zum folgenden Phono-Pre gelangt.
Als Eingangstransistoren sind bei dieser Variante drei SSM2220 verbaut. Ich hatte auch mal die Edelvariante mit MAT03 probiert, habe aber (außer im Preis) keinen Unterschied feststellen können.
Zum Schluß habe ich noch ein paar Abschirmungen eingebaut. Trotzdem hat natürlich in der Nähe so einer Verstärkerschaltung ein Netztrafo keine Daseinsberechtigung. Der Trafo musste sich mit dem Gehäuse eines geschlachteten Schaltnetzteils begnügen und wird mit XLR-Stecker angekuppelt.
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0042s9ek.jpg[/img][img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0003fdp0.jpg[/img]
Ich habe das Teil mit einem Denon DL103, abgeschlossen mit 100/470/1000Ohm verheiratet, musste aber die Erfahrung machen, das ein DL103 an einem Lundahl LL1681 (für mich) einfach besser klingt.
Bei einem Sumiko Bluepoint No.2 an 1kOhm wurde es schon richtig brachial, immerhin fast 40mV am Eingang des Phono-Pre.
Die Kombination mit einem AT33PTG, abgeschlossen mit 390Ohm hat sich für meinen Geschmack als sehr angenehm herausgestellt und so betreibe ich das ganze heute noch. Röhren-Phono-Pre’s sind dabei natürlich Pflicht...
Gruß
Norbert
um den lieblichen Signalpegel von MC-Tonabnehmern auf MM-Niveau anzuheben gibt es ja einige Möglichkeiten. Als Passivlösung gibt es Übertrager, aktive Lösungen mit Röhren, Operationsverstärkern oder Transistoren. Wie meist haben alle Lösungen ihre Vor- und Nachteile. Übertrager haben den großen Vorteil kein Eigenrauschen zu entwickeln sind aber leider keine linearen Bauelemente sondern elektrisch ein recht komplexes Gebilde aus Widerständen, Kapazitäten und Induktivitäten. Das führt dazu das sich im Zusammenspiel mit dem Tonabnehmer der ja auch noch spezifische Eigenschaften hat gute oder weniger brauchbare Kombinationen ergeben.
Ich wollte auch eine aktive Lösung haben und habe mich für eine Schaltung entschieden die von ELEKTOR veröffentlicht wurde.
Inclusive Netzteil in einem Europakartengehäuse eingebaut sieht das so aus
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0051594p.jpg[/img][img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0046n62g.jpg[/img]
Zusätzlich zu einem MC-System kann noch ein System auf MM-Pegel angeschlossen werden, das ist mit einem Kippschalter an der Front umschaltbar. Mit einem zweiten Kippschalter können zwei Ausgänge zu verschiedenen Phono-Pre’s angewählt werden.
Die folgenden Bilder zeigen das Innenleben
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg00192hdg.jpg[/img][img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg001338gv.jpg[/img]
Die Mono-Verstärkerplatine ist in Doppelstockbauweise zweimal vorhanden. Am Eingang der Verstärkerschaltung befinden sich drei Doppeltransistoren parallel geschaltet. Die Parallelschaltung dient der Rauschreduzierung, es ergeben sich gute Eingangsbedingungen für den nachgeschalteten Operationsverstärker OP27. Die Gesamtverstärkung ist auf den Faktor 15 eingestellt. Am Ausgang sitzt ein Koppelkondensator. Solche Kondensatoren im Signalweg sind nicht sehr beliebt, dadurch wird aber mit Sicherheit verhindert das Offsetgleichspannung zum folgenden Phono-Pre gelangt.
Als Eingangstransistoren sind bei dieser Variante drei SSM2220 verbaut. Ich hatte auch mal die Edelvariante mit MAT03 probiert, habe aber (außer im Preis) keinen Unterschied feststellen können.
Zum Schluß habe ich noch ein paar Abschirmungen eingebaut. Trotzdem hat natürlich in der Nähe so einer Verstärkerschaltung ein Netztrafo keine Daseinsberechtigung. Der Trafo musste sich mit dem Gehäuse eines geschlachteten Schaltnetzteils begnügen und wird mit XLR-Stecker angekuppelt.
[img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0042s9ek.jpg[/img][img:132:147]http://www.abload.de/thumb/cimg0003fdp0.jpg[/img]
Ich habe das Teil mit einem Denon DL103, abgeschlossen mit 100/470/1000Ohm verheiratet, musste aber die Erfahrung machen, das ein DL103 an einem Lundahl LL1681 (für mich) einfach besser klingt.
Bei einem Sumiko Bluepoint No.2 an 1kOhm wurde es schon richtig brachial, immerhin fast 40mV am Eingang des Phono-Pre.
Die Kombination mit einem AT33PTG, abgeschlossen mit 390Ohm hat sich für meinen Geschmack als sehr angenehm herausgestellt und so betreibe ich das ganze heute noch. Röhren-Phono-Pre’s sind dabei natürlich Pflicht...
Gruß
Norbert