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Röhrenvollamp-Betrieb mit Vorstufe
Verfasst: Fr 29. Apr 2005, 16:17
von nordlicht
@all, habe 2 Röhrenvollamps jeweils mit einer Vorstufe in Betrieb. Den einen weil ich mehrere Eingänge und den anderen, weil ich einen Plattenspielereingang benötige.
Klanglich habe ich bisher noch nicht so richtig bisher herausgefunden, ob es jeweils günstigste / optimale Stellungen der beiden LS-Regler zueinander gibt. Fahre derzeit die Röhrenamps "fix" auf etwa 12:00 Uhr und regele die Lautstärke mit der Vorstufe.
Frage hierzu: gibt es es eine für den Röhrenbetrieb - für die Röhren - günstigste Stellung des Röhren-LS-Reglers. Eben z. B. "wenig auf", dann mehr mit der Vorstufe "nach oben" regeln, mittel so wie es betreibe, oder die Röhren-LS relativ weit öffnen und den LS-Pegel der Vorstufe dann nur im unteren Bereich betreiben?
Grüße nordlicht
Verfasst: Fr 29. Apr 2005, 17:55
von Thargor
Also ich bin ja technischer Leihe

aber der Kanalgleichlauf der meisten Lautstärkepotis ist im 12:00 Uhr Bereich am besten. Von daher würd ich so einstellen, dass beide nach Möglichkeit in diesem Bereich sind....
Und jetzt die Profis bitte mit fundiertem Wissen

Verfasst: Fr 29. Apr 2005, 18:25
von nordlicht
Thargor, danke für Deinen gedanklichen Ansatz zum Kanalgleichlaufbetrieb und dem damit verbundenen Einstellungstipp. Das ist ja auch meine derzeitige Betriebsweise.
Hinsichtlich des Profiwissens schließe ich mich Thargors Aussage an!!
Grüße nordlicht
Verfasst: Fr 29. Apr 2005, 18:38
von Hannes
Na ich probiers mal.
Ohne Schaltungskenntnis ist das sehr schwer zu ergründen. (damit kann ich mich als Fachman immer rausreden hähä)....
Aber, Grundsätzlich sollte zwischen vor und Enstufe eine Leistungsanpassung vorhanden sein, also es sollte keine Rolle spielen wie du das Signal einspeißt. Ob nun mit niedrigen Pegeln oder hohen Pegeln. Aber: ich würde es so mach das ich mit dem Poti der Vorstufe bis auf 3/4 Leustärke gehe um meinen Maximalpegel zu erreichen. Damit hast du auf den Leitungen zwischen den Stufen "hohe" Spannungen und du bekommst wenig Probleme mit Einstreuungen von aussen in deine Kabel. Der Nachteil ist halt das bei "höheren" Spannungen evtl. eine negativer Effekt des Kabels eine höhere Rolle spielt.
Bei hohen Eingangspegeln für die Enstufen, kann diese auch recht schnell übersteuert werden, was bei Röhren ja nicht so ein Thema ist wie bei Sand-Amps, die dann sehr ebenso schnell Klippen wie Röhren, aber die Spitzen die dabei entstehen sind für LS, speziell Hochtöner Tötlich. Die Röhren produzieren die scharfkantigen Klippingspitzen halt nicht.
Eigentlich hift da nur ausprobieren.... aber die Mittenstellung ist shcon eine gute Wahl. Ob sich der Klang sehr verändert mit anderen Stellungen wage ich zu bezweifeln.
Hannes
Verfasst: Fr 29. Apr 2005, 22:10
von nordlicht
Hannes, danke für die Erklärung. In Richtung Klang war die Frage nicht gerichtet.
Es ging mir mehr um die techn. Optimierung bzw. eventuelle Belastung der Röhren, wenn ich die Amplautstärke stark ausregele.
Deine Erklärung reicht mir so.
Grüße nordlicht
Pre Eingang
Verfasst: So 22. Mai 2005, 13:57
von Analog_Tom
Hallo,
ich möchte kurz einfließen lassen, daß ich anläßlich einer Hörprobe mit einem Cayin A88T feststellen konnte, daß dieser AMP, wenn er über den Eingang "Pre In" mit dem Vorstufenausgang eines Vorverstärkers verbunden wird automatisch alle rechte der Lautstärkenregelung abgibt(man kann ihn nicht mehr mit der eigenen Fernbedienung die Lautstärke verstellen) und diese auf den jeweiligen Pre überträgt. Ich finde daß absolut toll, da ich für mein Gerät verschiedene Verwendungen haben werde und eine davon die Verwendung meiner Vorstufe notwendig macht.
Gruß
Der Tommi
