Erfahrungen mit verschiedenen Lagerkugeln
Verfasst: Mi 14. Mär 2007, 22:27
Moin Analogis,
ihr wißt ja der Spieltrieb...
, aber nach den Berichten der analogen Kollegen ob der Klangverbesserungen mit Lagerkugeln der verschiedensten Materialien, war ich selber neugierig und habe ein paar mit der Hilfe von Heinz Strube ausprobieren können. Zur Info: an einem Transrotor Iron ,mit dem Original-Lager (nicht das invertierte vom Quintessenz), aber neu poliert und mit neuem Öl:
Rubin: sehr harsch, dünn, aggressive, wenig aufgelöste Höhen
Keramik (Zirkonoxid): sehr ähnlich zu Rubin
neue Stahlkugel: auch dünner harscher Klang
Ich hätte vorher nie für möglich gehalten, daß eine Lagerkugel derart drastische Klangveränderungen verursachen kann.
Nachdem die alte Stahlkugel wieder in das Lager gesetzt wurde, stellte sich wieder der alte, bekannte Klang ein, alles stimmte wieder. Wie kann das sein, zumal ich mir auch von den edleren Materialien einiges erhofft hatte? Nun, die Erklärung scheint tatsächlich in der Oberflächengüte der verschiedenen Kugeln zu liegen. Die harte Ankopplung ans Lager verträgt wohl nicht jeder Dreher, sehr wahrscheinlich streng abhängig vom Konstruktionsprinzip und den verwendeten Materialien. Für mich einzige Erklärung: die Original Kugel ist aus einer weicheren Legierung als die neuere Stahlkugel (die heute nur noch mit Oberflächenvergütung hergestellt werden), die anderen noch härteren Materialien verstärken das "Problem" noch mehr.
Oder hat jemand eine bessere Erklärung?
etwas ratlos
Axel
ihr wißt ja der Spieltrieb...
Rubin: sehr harsch, dünn, aggressive, wenig aufgelöste Höhen
Keramik (Zirkonoxid): sehr ähnlich zu Rubin
neue Stahlkugel: auch dünner harscher Klang
Ich hätte vorher nie für möglich gehalten, daß eine Lagerkugel derart drastische Klangveränderungen verursachen kann.
Nachdem die alte Stahlkugel wieder in das Lager gesetzt wurde, stellte sich wieder der alte, bekannte Klang ein, alles stimmte wieder. Wie kann das sein, zumal ich mir auch von den edleren Materialien einiges erhofft hatte? Nun, die Erklärung scheint tatsächlich in der Oberflächengüte der verschiedenen Kugeln zu liegen. Die harte Ankopplung ans Lager verträgt wohl nicht jeder Dreher, sehr wahrscheinlich streng abhängig vom Konstruktionsprinzip und den verwendeten Materialien. Für mich einzige Erklärung: die Original Kugel ist aus einer weicheren Legierung als die neuere Stahlkugel (die heute nur noch mit Oberflächenvergütung hergestellt werden), die anderen noch härteren Materialien verstärken das "Problem" noch mehr.
Oder hat jemand eine bessere Erklärung?
etwas ratlos
Axel