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Schaltung mit 4 x KT88, 4 x ECC83 und 1 x EF 86 gesucht

Verfasst: Mi 6. Dez 2006, 20:20
von Musikliebhaber
Hallo,

ich habe als erste Röhrenendstufe ein unfertiges Projekt übernommen, wo nun leider die Doku große Probleme bereitet. Gedacht ist die als reines Übungsexemplar. Also bitte nicht wundern über die Frage.

Kennt jemand eventuell eine Schaltung einer Doppelmonoendstufe bei der 4 x KT88, 4 x ECC83 und 1 x EF86 verbaut ist?

Das zumindestens habe ich den vorliegenden Unterlagen entnommen und es würde mich sehr beruhigen wenn eine solche Schaltung hier auch bekannt ist.

Verfasst: Do 7. Dez 2006, 13:26
von audiosix
Mit den KT88 und den ECC 83 kann man etwas bauen.

Eine einzelne EF86? Das geht nur mono!

Reinhard

Verfasst: Do 7. Dez 2006, 13:44
von Musikliebhaber
Hallo Reinhard,

besten Dank, ich habe es befürchtet weil im Netz nichts zu finden war. Ich habe einen Schaltplan bei dem die je 2 ECC83 und KT-88 sauber dokumentiert sind. Zu dem zusätzlich vorhandenen offenen einzelnen Röhrensockel gibt es leider keinen vernüftigen Hinweis. :(

Verfasst: Do 7. Dez 2006, 14:03
von audiosix
Kann ja sein das es sich um einen Mono Mikrofoneingang handelt,

Stell doch mal einen scan vom Schaltbild und vielleicht ein Foto ein.

Reinhard

Verfasst: Do 7. Dez 2006, 15:35
von Musikliebhaber

Verfasst: Do 7. Dez 2006, 16:40
von DB
Hallo,

1. Die Schaltung funktioniert so nicht, bruzelt höchstens R4 beim Einstellen ab, weil die Sekundärwicklung parallel dazu liegt (die schließt man beim Drehen außerdem kurz).
2. Für die Endröhren fehlen Gitterableitwiderstände.
3. Die Einstellbereiche von R16 ... R19 sind nicht eingeengt, Ug1 läßt sich also bis auf 0V runterdrehen. Außerdem fehlt Sicherheit gegen Abheben des Schleifers. "Spindel" liest sich toll, nützt aber nichts, wenn der Entwurf an sich krankt.
4. Mit C9/C10 hat man offensichtlich versucht, irgendwelches Schwingen wegzubügeln.

Und jetzt meine ganz private Meinung: was Besseres ausbrüten.
Ich würde außerdem eine Endstufe in Ultralinearschaltung nicht als das Alleinseligmachende anschauen. Es hatte schon Gründe, daß die Studiotechnik keine Endstufen in Ultralinearschaltung verwendete.
In Jogis Röhrenbude findet man ernüchternde Klirrmessungen für Ultralinear und reinen Pentodenbetrieb.

MfG

DB

Verfasst: Do 7. Dez 2006, 17:01
von Musikliebhaber
Hi,

hüstel hüstel, erst mal bitte keine Verschrottungsvorschläge (wobei das bei fast 30kg auch schon was bringt $-D )

Ich würde das Teil wirklich zum laufen bringen wollen und dabei lernen. Leider bin ich mit dem Schaltplan wohl reingefallen und ich bin mir nicht sicher ob das wirklich so umgesetzt ist. Da hilft dann nur nachschauen was ich dann auch machen werde.

Verfasst: Do 7. Dez 2006, 19:52
von DB
Tja, Löcher sind ja hinreichend da. Ich gehe mal davon aus, daß das die Draufsicht einer kompletten Stereoendstufe sein soll.
Man könnte was machen beispielsweise mit ECC83, ECC82 und 2x KT88 je Kanal; z.B. in Williamson-Schaltung.
In dem mittleren Loch ließe sich vielleicht ein Glimmstabi oder eine Längsregelröhre für die Vorstufenanodenspannung unterbringen.

MfG

DB