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Verfasst: Do 16. Dez 2004, 01:40
von Mas Teringo
Nachdem nun niemand meinem Vorhaben einen Stein in den Weg gelegt hat, habe ich mich den ganzen Tag bis jetzt (*gähn*) informiert und herausgefunden, dass sowohl Mivoc, als auch Detonation nicht den Stein der Weisen gefunden haben, die Mivoc in der unteren Preisklasse aber die besten sein sollen.
Danach geht es erst mit Thommessen weiter und die fangen bei 185€ an.
Von Detonation wurde überall abgeraten.
Somit scheidet dies dann wohl aus, wobei das DT110 MKII so schön viel Komfort bietet (z.B. eine FB) und teilweise sehr günstig zu haben ist.
Trotzdem lege ich natürlich mehr Wert auf Qualität und werde mich noch zwischen den beiden Mivoc entscheiden. Das 80er ist momentan mein Favorit, da es für den kleinen Back-Sub reichen sollte.
Wenn die Reparatur dann scheitern wird, werde ich das Mivoc wohl trotzdem nach hinten bauen und für den LFE eine neue Lösung suchen.
Wie steht's denn nun mit der Teilebeschaffung?
Gibt es da wirkliche Probleme mangels neuer Pendants?
Aber 10 Jahre? Glaube so alt ist das Modell noch gar nicht...
Verfasst: Do 16. Dez 2004, 07:45
von Erzkanzler
Moin Ingo,
Aber 10 Jahre? Glaube so alt ist das Modell noch gar nicht...
So wie die Platinen aussehen eher 15-20 Jahre. IC's in der Bauform werden schon seit einigen Jahren nicht mehr angeboten.
Gib doch mal die genaue Typenbezeichnung des Subs durch.
Grüße
Martin
Verfasst: Do 16. Dez 2004, 12:02
von Mas Teringo
Canton AS-4
Im hifi-forum war mal einer, der ein 3 Jahre altes Teil verkauft hat.
So, gefunden, erstes Baujahr ist 1997, somit maximal 7 Jahre alt.
Verfasst: Do 16. Dez 2004, 12:23
von Erzkanzler
Hi Ingo,
hätte ich nach dem Aussehen des Einschubs nicht für möglich gehalten.
Die dort verwendete Technik sieht deutlich älter aus.
Naja, man lernt nie aus.
Grüße
Martin
Verfasst: Do 16. Dez 2004, 12:33
von Mas Teringo
Wenn es denn nun aber die Typen nicht mehr gibt, wie steht es denn nun mit der "Ersetzbarkeit durch gleichartige Bauteile"?
Nennt man dies unter bestimmten Umständen nicht auch Tuning?...
Verfasst: Fr 17. Dez 2004, 17:56
von Erzkanzler
Mas Teringo hat geschrieben:Wenn es denn nun aber die Typen nicht mehr gibt, wie steht es denn nun mit der "Ersetzbarkeit durch gleichartige Bauteile"?
Nennt man dies unter bestimmten Umständen nicht auch Tuning?...
Alle eine Frage des Blickwinkels......
Gib mir doch mal die Bezeichnung des IC's durch, dann check ich das mal.
Grüße
Martin
Verfasst: Sa 18. Dez 2004, 12:51
von Mas Teringo
Sorry, hab das Teil wieder in seine Ecke geschoben und sehe somit die ICs nicht.
Ich hole es aber heraus, sobald die Lötstation da ist (sollte ca noch 1 Woche dauern). Dann schaue ich auch gleich nach, was da für ICs verbaut sind.
Verfasst: So 19. Dez 2004, 11:28
von Erzkanzler
HAllo Ingo,
lass Dir Zeit.
Ich bin vom 27.12.-08.01. im Urlaub, ohne Internet und Telefon.
Grüße
Martin
Verfasst: So 19. Dez 2004, 17:19
von Mas Teringo
Urlaub verstehe ich grundsätzlich als Zeit ohne Internet. Man muss ja auch mal irgendwie entspannen können.

Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 19:01
von Mas Teringo
So, der liebe Weihnachtsmann hat mich mit einer guten Weller-Lötstation gesegnet und ich habe mich schon über die ersten beiden Platinen hergemacht. Hat leider noch nicht viel gebracht, außer dass ich eventuell den Radioempfnag beseitigen konnte (durch nachlöten auf der Reglerplatine). Das ist aber noch nicht bestätigt.
Ich habe nun einfach auch mal die Endstufenplatine abgeschraubt und mir die Rückseite angesehen.
Sieht erschreckend aus. An diversen Stellen sind die Leiterbahnen komplett zersetzt und es wurde eine Drahtbrücke eingelötet.
Ich habe mal einige dieser Stellen fotografiert und hoffe, es kann mir jmd sagen, was ich davon zu halten habe (leider etwas dunkel, da es kein Tageslicht mehr gibt...).
Die gesamte Platine:
http://www.hush-systems.de/ingoBilder/h ... e_ganz.jpg
Detailansichten:
http://www.hush-systems.de/ingoBilder/h ... tine01.jpg
http://www.hush-systems.de/ingoBilder/h ... tine02.jpg
http://www.hush-systems.de/ingoBilder/h ... tine03.jpg
Das Teil sieht extrem verschmort aus...:
http://www.hush-systems.de/ingoBilder/h ... tine04.jpg
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 19:17
von Erzkanzler
Hallo Ingo,
sieht ja echt erschreckend aus
Der Sub ist wohl schon mal abgebrannt.....
Es scheint eine Kombination aus weggebrannten Leiterbahnen und billigem Lötzinn zu sein. Stümperhaft repariert.
Ich kann Dir nur empfehlen alle Lötungen noch einmal mit einem hochwertigen Lötzinn nach zu arbeiten, besonders die Stelle auf dem letzten Foto.
Was aber das Problem wohl nicht beseitigen wird, da die Enstufe ja gearbeitet hat. Aber probieren kannst Du es ja.
Grüße
Martin
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 19:22
von Mas Teringo
Bei dem letzten Foto wollte ich eigentlich diesen weißen "Dingsda" zeigen, weil das Teil an einer Seite verschmort ist. Nicht schlimm?
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 19:28
von Erzkanzler
Nö, scheint ein NTC/PTC zu sein.
Ist nur das Gehäuse etwas angekokelt. 2cm 45° links sieht viel übler aus.
Das muss unbedingt nachgelötet werden. Das Flussmittel ist beim Löten vollständig verbrannt worden, eigentlich ein Zeichen, das ein viel zu heißer Kolben verwendet wurde.
Grüße
Martin
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 20:05
von Mas Teringo
Das Flussmittel ist beim Löten vollständig verbrannt worden
Meinst Du damit diese schwarzen Flecken auf dem Foto? Habe nochmal die Platine untersucht. Das scheint ein unglücklicher Schatten auf dem Foto zu sein.
Ich dachte, diese braune Zeugs sei das Flussmittel. Das leitet doch nicht, oder? Dann hätte die Platine nämlich ein mächtiges Problem...
viel zu heißer Kolben verwendet wurde.
Wie heiss stellst Du denn Deinen Kolben für solche Arbeiten ein?
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 20:55
von Erzkanzler
Meinst Du damit diese schwarzen Flecken auf dem Foto? Habe nochmal die Platine untersucht. Das scheint ein unglücklicher Schatten auf dem Foto zu sein.
Ich dachte, diese braune Zeugs sei das Flussmittel. Das leitet doch nicht, oder? Dann hätte die Platine nämlich ein mächtiges Problem...
Ich meinte diese Stelle:
Wie heiss stellst Du denn Deinen Kolben für solche Arbeiten ein?
Je nach Anwendungsfall 350 °C +- 30°C.
Grüße
Martin
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 20:59
von Mas Teringo
Je nach Anwendungsfall 350 °C +- 30°C.
Dann war ich mit meinen 380°C ja ganz gut dabei...
Zu der Stelle (ja, die meinte ich auch):
Die braune Stelle unter der Brücke ist eine Ex-Leiterbahn (oxidiert?).
Die schwarzen Stellen am rechten Lötpunkt sind eigentlich nicht vorhanden und eben offenbar nur ein Schatten.
Verbranntes Flussmittel kann ich an dieser Stelle keines finden.
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 21:08
von Erzkanzler
Die braune Stelle unter der Brücke ist eine Ex-Leiterbahn (oxidiert?).
Nee, verbrannt und stümperhaft geflickt!
Die schwarzen Stellen am rechten Lötpunkt sind eigentlich nicht vorhanden und eben offenbar nur ein Schatten.
Verbranntes Flussmittel kann ich an dieser Stelle keines finden.
Bei der extremen Vergrößerung sehe ich das jetzt auch so, löte es trotzdem bitte noch mal sauber nach.
Die Endstufe ist mal abgebrannt, die Leiterbahnen die oben an den Endstufentransistoren fehlen schreiben ein eindeutiges Zeugnis.
Grüße
Martin
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 21:42
von Mas Teringo
Wäre es nicht möglich, dass einige Bauteile in Mitleidenschaft gezogen wurden?
Mir fällt grad eine Frage ein:
Kann ein defektes Bauteil zu den beschriebenen Problemen im Klang führen, oder funktionieren Bauteile, oder lassen es bleiben?
Ich hoffe, die Frage ist verständlich.
Verfasst: Sa 25. Dez 2004, 23:12
von Erzkanzler
Grundsätzlich können alle möglichen Arten von Problemen auftreten, auch die von Dir beschriebenen.
Endstufen sind meiner Erfahrung nach etwas unkomplizierter:
sie funktionieren oder nicht.
Ein fehlerhafter Treibertransistor kann den Klang ganz schön verzerren, fehlerhafte Kondensatoren können zu Brumm führen.....
Nach Deiner Fehlerbeschreibung und unseren Tests bin ich aber eigentlich der Meinung das die Endstufe in Ordnung ist.
Sonst schließ doch mal provisorisch eine Signalquelle an die Endstufe an.
Wenn es vernünftig klingt löt das Teil kurz nach und mach mit der nächsten Stufe weiter.
Grüße
Martin
Verfasst: So 26. Dez 2004, 10:00
von Mas Teringo
Sonst schließ doch mal provisorisch eine Signalquelle an die Endstufe an.
Öhm... ja.
Das heisst dann, dort wo dieser winzige Stecker mit den 2 Polen auf die Endstufenplatine geht müsste ich den Plus/Minus-Pol des Signals dranbekommen, richtig?
Dafür muss ich dann ein lediglich vorverstärktes Signal (also das, was sonst an die Cinch-Buchsen kommt) nehmen, wieder richtig?
Mit einem endverstärkten Signal (das, was sonst an die LS-Klemmen kommt) würde ich die Endstufe überlasten, vermute ich.
Möchte mir dieEndstufe nun nicht noch zerschießen, deshalb frage ich.