Hallo Martin,MartinR hat geschrieben:Hhmm, ist das nicht umgekehrt? Ich habe schon sehr viele Forumsbeiträge gelesen, die genau dies befürworten. Wenn ich dazu z.B. Micha zitieren darf:... aber warum legst Du die Heizung hoch? Eine gegenüber dem Heizfaden negativere Kathode ist immer ungünstiger als umgekehrt (Isolationsbrumm).
es ist gesuender fuer die Roehren, wenn die Heizfaeden einen Massebezug bekommen. Entweder einseitig oder per 100+100-Ohm-Widerstaenden mittig auf Masse legen. Oder noch besser - auf ein definiertes Gleichpotential von ca. 40-50V, z. B. ueber einen Spannungsteiler 22+150..180 kOhm aus der Anodenspannung gewonnen, mittig auf die Heizungen, und dann noch kapazitiv mit ca. 220 uF an Masse. Letzteres kann Brummspannungen reduzieren, die durch Emission der Heizfaeden in Richtung Katode entstehen koennen. Ist bei Endroehren zwar eher akademisch - aber 'jedes dB zaehlt...'.
Michas Beitrag ist völlig richtig..., ich habe das wesentliche darin durch Fettschrift hervorgehoben. Ich schrieb dagegen über den Isolationsbrumm - ein Beitrag dazu findest Du hier (Absatz 3):
hxxp://www.jogis-roehrenbude.de/forum/forum/fo ... p?id=27930
In Deinem Verstärker sind alle Heizwicklungen gedankenlos in Befolgung von "irgendwo gelesenen" an eine höhere Spannung gelegt worden..., ließ bitte mal in Michas Zitat die Anmerkung zu den Endröhren.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas

