Relevanz der Frequenzantwort?

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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Father12
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Relevanz der Frequenzantwort?

Beitrag von Father12 »

Hallo zusammen,

was ist eigentlich die Relevanz der Verstärkereigenschaft "Frequenzantwort? Viele Amps haben hier typischerweise Werte von 20Hz - 20kHz, andere - tendenziell eher die teureren - weisen eine deutlich größere Bandweite auf.

Was sagt dieser Wert eigentlich aus?

Gruß, Father12
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Erzkanzler
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Beitrag von Erzkanzler »

Moin,

im diesem Zusammenhang würde ich es als Übersetzungsfehler des englischen Ausdrucks frequency response bezeichnen. Bei uns heißt das üblicherweise Frequenzgang.

Die "Frequenzantwort" ist im klassischen Sinne die Eingeschwungene Systemantwort, wüsste nicht wie man das für Verstärker umsetzen kann.

Als Frequenzgang in der HiFi_Technik wird der nutzbare Übertragungsbereich in den Grenzen von +-3dB bezeichnet. Die Mindestanforderung war meines Wissens 20Hz - 20kHz. Moderne Transistorverstärker können von DC bis in den Ghz-Bereich gehen, das menschliche Gehör schafft in jungen Jahren gerade mal die 20kHz.
Der Frequenzgang sagt NICHTS über die klanglichen Eigenschaften eines Verstärkers aus.

Grüße
Martin
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Father12
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Beitrag von Father12 »

Stimmt, in vielen Prospekten liest man auch den Begriff Frequenzgang. Wenn dieser in der Tat keinerlei Bedeutung in der Praxis hat, wieso wird er dann von so ziemlich allen Firmen in den technischen Spezifikationen aufgeführt?
Die Grenze mit den 20 kHz ist mir bekannt, andererseits werden Frequenzgänge deutlich über diesem Wert bspw. auch bei Lautsprechern (Stichwort Superhochtöner) oder der SACD beworben und in einschlägigen Tests gelobt. Inwiefern ist dies bei Verstärkern anders?

Gruß, Father12 :?:
Hannes
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Beitrag von Hannes »

Hallo,

meiner Ansicht nach ist die Frequenzantwort in der HiFi Technik fehl ma PLatze, wie MNartin schon schreibt, der Frequenzgang ist das was angegeben wird.

Dieser ist in der Tat nicht alleine Relevant. ein db Abweichung ist da auch nicht so relevant. Der Klang macht die Musik, klar das man den Unterschie zweier Verstärker auch am Frequenzgang festmachen kann, aber maßgeblich sind eigentlich andere Qualitäten. Ausgangswiederstand z.B.

Es gibt durchaus Verstärker die erheblich mehr als 20 kHz "bringen" können, aber für welche Ohren? Die einer Fledermaus, na für die machen wir keine Musik...

Angaben ausserhalb 20 Hz - 20 kHz sind hm "Blödsinn", und nur - EInfältig - Werbungsgläubige - fallken draf rein.

Hannes
mal sehen was hier noch so los ist.....
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Amerigo
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Beitrag von Amerigo »

Hannes

Ich gebe zu bedenken, dass der Mensch ev. auch durch seine Knochenstruktur Musik wahrnehmen kann. Und das ev. manche Obertöne durchaus über 20 KHz stattfinden und das man diese auf mysteriöse Weise sehr wohl vermisst, wenn sie nicht da sind.

Ich berichte dann in einigen Wochen, wenn ich die Supertweeter von Tannoy gehört habe. Die spielen im unhörbaren Bereich und trotzdem behauptet Tannoy, die Dinger hätten sogar einen Einfluss auf den Bassbereich.


Gruss

Amerigo
Mas Teringo
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Beitrag von Mas Teringo »

Dann haben die 100kHz meiner Rotel Endstufe doch einen Sinn? :wink:
Leider habe ich davon nichts, denn meine LS geben sie nicht wieder und auch auf der anderen Seite hapert es.
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Father12
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Beitrag von Father12 »

Also mal unabhängig, ob ich das bewusst, unbewusst oder gar nicht höre:

Ich nenne mal ein Beispiel:

Meine Elac - LS können dank des JET - Hochtöners bis 50 kHz spielen. Wenn der Amp nun bspw. einen Frequenzgang "nur" bis 20 kHz aufweist, werden dann - rein technisch und trotz JET - die Frequenzen zwischen 20 und 50 kHz

- GAR NICHT oder
- nur mit geringerem Pegel wiedergegeben (siehe +/- 3dB) ??

Gruß, Father12
Mas Teringo
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Beitrag von Mas Teringo »

Ich würde die Formulierung "so gut wie nicht" bevorzugen.
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Father12
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Beitrag von Father12 »

Guckst du hier:

http://www.amplifier.cd/Tutorial/Freque ... nzgang.htm

Was meint ihr dazu?

Gruß, Father12
Mas Teringo
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Beitrag von Mas Teringo »

Was soll man dazu meinen? Auf was spielst Du an? Den "Wald und Wiesen"-Verstärker? :lol: (Die Bilder dort sind einfach genial.
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Erzkanzler
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Beitrag von Erzkanzler »

Moin,

das trennt die Menschheit, die einen hören Messwerte... :shock: die anderen Musik :mrgreen:

Wenn es danach geht sind alle Röhrenverstärker verchromtes Mittelmaß mit grausam viel Klirr. Meine Ohren sagen mir was anderes.

Grüße
Martin
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

Erzkanzler hat geschrieben:............Meine Ohren sagen mir was anderes.

Grüße
Martin
:shock: Sprechende Ohren......hmmmmmm *nachdenklich* :shock: :mrgreen:

Aber grundsätzlich stimme ich "Erzkanzler" schon zu. Die eigenen Ohren sind das entscheidende Kriterium und nicht irgendwelche Messschriebe.........
Man hat schon oft genug von messtechnisch hervorragenden Geräten mit mittelmäßigem Klang gehört.
Gegenbeispiel: Schaut euch mal die alten Engländer an, wie z.B. Cambridge, Nytech, usw. oder auch alte NAD's. Messtechnisch nicht so toll, aber klanglich richtig gut.
Bitte nicht missverstehen, gute Messwerte stehen nicht stellvertretend für schlechten Klang.

Just my 2 Cent..........
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Beitrag von knochenjack »

Wer viel misst misst Mist. :wink: :lol:
mfg

jonas
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Tom_H
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Beitrag von Tom_H »

so ähnlich könnte die Zusammenfassung meines Postings lauten....... :OK: Die eigenen Ohren sind halt doch die verlässlicheren Messgeräte........(wobei Messgeräte nicht von Messe abgeleitet ist) :wink:
Ich bin eine undercover Signatur. Wer mich klickt, wird etwas lernen... ;-)
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