Problem mit Ruhestrom beim Cayin A88T

Hier gehts nur um Verstärkung, egal welcher Art.

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Zonga
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Problem mit Ruhestrom beim Cayin A88T

Beitrag von Zonga »

Hallo Forianer,

Vor ca. 2 Monaten brannte mir in meinem Cayin plötzlich eine Gold Lion KT 88 durch, obwohl die Röhren erst ca. 500 Std auf dem Buckel hatten.

Kann ja mal passieren, dachte ich. Also neue Röhre bei TAD angleichen lassen. Reingesteckt und Ruhestrom überall auf 500 mV eingestellt.

Nun, nach 2 Monaten brennt wieder eine Röhre durch. Diesmal eine andere.
Komisch dachte ich. Müsste schon ein böser Zufall sein.

Trotzdem wieder eine Röhre bestellt. Nützt ja nix.
Nun stelle ich beim Ruhestromeinstellen fest, dass ich bei einer Röhre( in dem Sockel, in dem mir die 1-te durchbrannte) beim Einstellen des Ruhestroms auf höchstens 190mV komme.
Wie kann es sein ?

An den Röhren liegt es nicht. Habe ich durch Umstecken probiert.
Ferner bin ich mir sicher, nach dem Ersatz der 1-ten Röhre alles auf 500 mV eingestellt zu haben!

Weiter irritiert mich, dass mein Multimeter mir früher den Ruhestrom in mA angezeigt hat, zuletzt aber immer in mV.
Zwischenzeitig war es von Röhre zu Röhre unterschiedlich. Zuerst dachte ich, alles Einbildung.

Nun bin ich mir gar nicht mehr sicher.Hängen die Phänomene vielleicht zusammen ?
Hat jemand von den Fachleuten eine Erklärung für mich und einen Tipp zur Abhilfe ?
Ich wäre Euch dankbar
Roman :dollars: :cry: :beer
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Beitrag von GlowingTube »

Hallo Roman,

wenn Du Dein Messgerät parallel zu den Widerständen klemmst, misst Du Spannung. Zum Messen des Stroms mußt Du das Messgerät in Reihe schalten. Dann hättest Du die Messkreis auftrennen müssen und das wirst Du sicherlich nicht getan haben. Du hast sicherlich parallel an den 10 Ohm Widerständen gemessen, oder? Dr Strom errechnet sich dann durch die Division Spannung geteilt durch Widerstand.

Wenn Du, unabhängig davon welche Röhre Du einsteckst, immer den gleichen falschen Wert bekommst, wird es entweder an dem 10 Ohm Widerstand liegen, über dem Du die Spannung abgreifst oder an der BIAS-Beschaltung... also an dem BIAS-Poti bzw. dem/die Widerstände vor bzw. hinter dem Poti.

Roman, Du hattest doch schon öfter von diesen sporadischen, dubiosen Instabilitäten gesprochen! Ist da vielleicht eine kalte Lötstelle???

LG
Rainer
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Zonga
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Beitrag von Zonga »

Hi Rainer,
die Idee mit der kalten Lötstelle hatte ich auch schon. Habe auf der betroffenen Platine schon alles nachgelötet. Bisher noch mit keinem Ergebniss. Es kann natürlich sein, daß unter der Powerbox PLatine direkt an dem Abgriffpunkt am Widerstand noch eine ist. Ich habe dort ja die Abgriffpunkte angezapft und auf die Platine verlängert. Werde die mal abbauen und prüfen.
Berichte dann.

Roman :beer
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Beitrag von GlowingTube »

Moin Roman,

schau Dir auch mal den 10 Ohm-Widerstand selbst genau an bzw. tausche den gegen einen anderen aus! Diese seltsamen Anwandlungen Deines Amps sind ja schon seit längerer Zeit, wenn ich mich richtig erinnere ... oder Deine angelöteten Drähtchen haben ein Problem?

Wenn der Fehler jetzt auf Dauer ist, hat man eine gute Chance, ihn endlich dingfest zu machen :sw :jail

Viel Glück!
Rainer :beer
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Zonga
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Beitrag von Zonga »

Moin,
die Fehlersuche hat inzwischen einen defekten 1kOhm Widerstand am betreffenden Röhrensockel zu Tage gefördert. Werde für Ersatz sorgen und hoffe, dass es dann gut ist.

Roman :beer
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